Hans Peter Zimmer

(1936- 1992) HP Zimmer studierte 1956 und 1957 an der Hochschule Hamburg bei Professor Kranz und Professor Johannes Itten und ging anschließend an die Akademie der Bildenden Künste nch München (1957 bis 1960) zu Erich Glette.

1958 gründete er mit den Malern  Helmut Sturm , Heimard Prem und Lothar Fischer in München die  Künstlergruppe SPUR. 1958 erschien das erste SPUR-Manifest und die SPUR-Grafikmappe mit 12 Radierungen der Künstler und Texten von Asger Jorn, Hans Platschek und Conrad Westphal. Die Gruppe SPUR war von 1959 bis 1962 Mitglied der „Situationistischen Internationale“, einer kulturpolitischen Bewegung von Architekten, Filmern, Künstlern und Schriftstellern. Die Gruppe gab 1962 das SPUR-Buch heraus, in welchem die SPUR-Zeitschriften Nr. 1 bis 7 abgedruckt sind. Gemeinsame Projekte der Gruppe SPUR mit der Münchner Künstlergruppe „Wir“ folgten. Es folgte ein Zusammenschluss unter dem Namen „Geflecht“, der sich mit den beginnenden Studentenbewegungen 1968 jedoch wieder auflöste. Drei Gemeinschaftsarbeiten 1963 entstanden in Folge, an denen Zimmer beteiligt war: Der SPUR-Bau für die Biennale Paris, das Wandbild „Canal Grande Crescente“ im Palazzo Grassi Venedig

Zimmer zog 1973 von München nach Aschau im Chiemgau. 1982 erhielt er einen Ruf auf eine Professur für Malerei nach Braunschweig. Zimmers Autobiografie erschien 1984 unter dem Titel „Selbstgespräch“. Er gründete 1986 das Institut für Dämonologische Ästhetik in Braunschweig.