Sammlungen

Joles Bickel-Schultheiss

Joles Bickel-Schultheis (1905–1985) – Ein expressiver Realist

eigentlich Karl Ludwig Bickel, aus einer großbürgerlichen Frankfurter Familie. Um 1925 studierte er an der Kunstschule des Städelmuseums u. a. bei Max Beckmann und dem Bildhauer Georg Kolbe. In Berlin lernte er Ende der 1920er Jahre namhafte Expressionisten wie Max Pechstein, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und Carl Hofer kennen. Nach 1950 kam er nach Süddeutschland und schloss sich der Künstlergruppe Der Rote Reiter an.

Erwin Schoultz-Carnoff

*21. 11. 1913 in Königsberg –  † 25. 07. 1990 in München – deutscher Maler der Moderne

nach dem Studium der Malerei gelangte er über die Niederlande nach München, besuchte dort die Zeichenklasse von Karl Caspar an der Kunstakademie. Nach dem Kriegsdienst gründete er 1945 die Künstlergruppe Roter Reiter, dort bliebt er bis 1990 Präsident. 1975 erhielt er den Schwabinger Kulturpreis, 1988 die Medaille „München leuchtet“.

Rudi Juchelka

*1940 Odrau, CSR

Studium an der Akademie in Mannheim und Karlsruhe. Seit 1975 freischaffender Künstler, zahlreiche Ausstellungen in Deutschland und Norwegen (später auch Übersiedlung nach Norwegen). Sein Thema ist die Gestaltung des Betons – einem Baustoff, eigentlich farblos und grau. Aber Juchelka will die Realität der Umwelt mit Beton ausdrücken, er will die Weite erreichen und sie heranziehen – Die ruhige Zementoberfläche bekommt eine eigene Lebendigkeit. Die Landschaft hat er auch in Bronzeplatten eingearbeitet. In den farbigen Zeichnungen werden mit zartem Strich die Landschaften beschrieben. Sie sind unglaublich dicht gewebt.

Martin Mooser

*1940 Pfaffenhofen a.d. Ilm – † 2008 München

Kunstmaler und Mitglied im „Berufsverband bildender Künstler“. Die bayerischen Landschaften faszinierten ihn seit früher Jugend. Die besonderen Lichtverhältnisse im Dachauer Moos, das Licht- und Schattenspiel, verbunden mit dem unglaublichen bayerischen Föhnhimmel an der Isar fing er in bezaubernden Landschaftsgemälden ein.

Richard Huber

*Dachau 1902- † 1982 Dachau.

Er war der Sohn des Malermeisters Albin Huber und war als „Maljunge“ bei Adolf Hölzel im Atelier. Sein Vater erkannte seine künstlerische Begabung. Neben der Mithilfe im Familienbetrieb studierte Richard Huber an der Kunstgewerbeschule und an der Akademie für bildende Künste in München. Er arbeitet traditionell in der damals vorherrschenden Freilichtmalerei und hinterließ ein umfangreiches Werk mit vielen Landschaften, Porträts, Tierbildern und den bekannten Holzschnitten. Von 1958 bis 1963 war er I. Vorsitzender der Künstler-Vereinigung Dachau. Heute erinnert in Dachau eine Straße an ihn.